Sonntag, 12. April 2009

Überraschung

Man kann Kunst in den kleinsten Ecken und an den größten Wänden im währsten Sinn des Wortes auffinden. Eigentlich hab ich nicht magische Augen oder einen sechsten Sinn, der mir die Fähigkeit gibt, andere verschwindenden Geheimnisse zu sehen. Wenn ich durch die Stadt spazieren geh, lauf ich langsam. Ich sprech langsam, denk langsam, und bleib mit meinen Augen und Gehirn ganz geöffnet. Also darf ich Kunst an den größten Wänden und noch in den kleinsten Ecken auffinden.

Mittwoch, 8. April 2009

Lebendig

Wenn man verschwinden will, reist man in eine große europäische Stadt und findet die kleinste Straße. Er geht hinab. Unter den roten und gelben Lichten, zwischen den Touristen und Kellnern, könnte niemand ihm finden. Das ist das Schönste im Leben, einfach zu verschwinden. Ich wünsche, dass ich das auch machen könnte, aber mein Leben braucht mich noch. Ich habe Verantwortlichkeiten, und ich würde sie zu viel vermissen. Ich kann das bekennen, aber ich bin nicht darauf beschämt. Ich muss hier stehen, und nicht einfach verschwinden.

Dienstag, 7. April 2009

Immer größer

Müssen die Gebäude immer größer als die Bäume werden? Das ist meine einzige Frage. Der Blick ist schön, aber wäre es schöner ohne große Hochhäuser im Hintergrund? Ich weiß, dass ich in diesem Blog viele Fragen stelle, aber ich kann keine Antworten immer dafür formulieren. Nach meiner Meinung ist die Stellung der Fragen wichtig. Was wie warum wer wann? Usw. usw. usw.

Am Ende des Korridors

Ich machte zwei Fotos: ein mit einer kleine Frau dabei und ein ohne sie. Als ich zwischen den beiden entschied, welche Foto hier auszuladen, wusste ich nicht, wenn es besser auf die eine oder andere Art war. War die Frau etwas Schlechtes in meinem Foto? War sie eine Verstörtheit? Könnte man das ganze Foto nicht total aufwerten, weil es eine Frau und nicht nur große Arkitektur dadrin stand? Beschädigte sie die perfekte, lineare Linien von Schatten und Lichten? Aber sie wird auch zwischen den Säulen ausgeleuchtet.

Donnerstag, 2. April 2009

Hallohallo

Es ist gut zu wissen, dass in einem großen Land wie Deutschland, braucht man immer eine Firma, um Freundschaften zu schließen. Damit fühle ich mich nicht so allein, peinlich, beunrihigt, wenn ich unter anderem Leuten bin. Am mindestens rufe ich mich nicht eine Telefon Chat an, weil ich es besser finde, durch eine Stadt oder Leben allein zu gehen.

Mittwoch, 1. April 2009

Sie haben keine Gesichten!

Was für ein furchtbares Foto. Es gibt keine Gesichten, aggressive Haltungen, proletarische Kleidungen, und in großen Buchstaben geschriebene KULT, im Falle weiß der Zuschauer nicht, an was er guckt. Es ist ein KULT. Willst du sie melden? Sehen sie aus, wie ihre Leben viel Spaß machen? WARUM NICHT. MELD MAL DEN KULT. MACH SO. Tut mir leid. Aber die Situation ist gar lustig, finde ich. Typische Ankündigen - sie zieht einen sich an, aber sie stoßt einen auch ab.
MELD MAL DEN KULT.

Welten in der Welt

Ich beachte, was für Fremdes und Merkwürdiges gibt es in unserer Welt. Das Problem ist, dass man sehr langsam und sorgfältig durch sein Leben gehen muss. Mit öffenen Augen, großen Gehirn, akzeptierenden Gefühlen. Vielleicht ist sein Leben nicht so groß, so wichtig, so offenbar? Vielleicht gibt es ein andere Himmel, die wie andere blau aussieht. Und was, wenn unsere Welt nur ein Globus von einem Lichtmast ist? An wem scheinen wir Licht?